Nr. 67 Juni - Sept 10

Grün statt himmelblau …

Mag.a (FH) Maria Schindlauer ist Mutter von Laurin (3 Jahre), Partnerin (bald Ehefrau) von Michael, Tochter, Schwester, Kollegin, Freundin, sowie Gemeindevorstands- und Gemeinderatsmitglied in Dietach bei Steyr.

Die Grünen Dietach

 

Woher ich komme? Großfamilie (3 Brüder), freischaffender und künstlerischer Papa, Mama als Organisationstalent; also gute Gene, viel Liebe und Freiraum.

Ich war lange auf der Suche nach der „wirklichen Wahrheit“. Suche wurde nicht aufgegeben, sondern erfolgreich verabschiedet. Das Resultat daraus ist: ich bin sehr ehrlich, direkt und selbstkritisch.

Lange war ich Weltenbummlerin (2004 elfmonatige Weltreise) – jetzt bin ich Nesterlbauerin (mit Mann, Kind, Haus, Katze,…).

Berufliche Entwicklung: Matura an der HBLA für Kultur- und Kongressmanagement in Steyr, danach freiwilliges soziales Jahr, frustriert vom so „sozialen“ Sozialbereich kurz in der Touristik gearbeitet, dann wieder „back to the roots“ in die Ausbildung zur Lebens- und Sexualberaterin, freiberuflich tätig (Projektarbeit und Beratung von Menschen in herausfordernden Lebens- und Liebeslagen, Kolumnistin und Autorin von „Lust statt Frust“), nebenberufliches Sozialmanagement-Studium (2005 – 2009).

Was ich zurzeit mache? Personalrecruiterin in einem kleinen Projekt der Caritas OÖ, politisches Engagement (bis zu 4 Sitzungen / Termine in der Woche), REST: Familie, Haus, Garten, Freunde, Wellness.

GRÜN STATT … ?

GRÜN statt himmelblau mit rosa Pünktchen! Auch wenn uns so manche Werbung vorgaukelt, dass das Leben ein Hit ist, so müssen jene, denen es gut geht, sich vor Augen halten, dass viele Lebensgeschichten anders als die eigene verlaufen. Nicht alles ist schön, strahlend und süß!

Grünes Engagement bedeutet für mich, ein offenes Ohr und Herz für Menschen zu haben, und an das Entwicklungspotenzial jedes Lebewesens zu glauben (frei nach C. R. Rogers Selbstheilung, -verwirklichung, -vervollkommnung).

 

MEIN LIEBSTES TECHNISCHES GERÄT?

Bewegungsmelder: diese helfen meinem Sohn auf seinem nächtlichen Weg ins höhergelagerte Schlafzimmmer seiner Elte

MEIN LIEBSTES STÜCK NATUR?

Unser „Nest“ im Grünen (am Waldrand, mit Fischteich, Entspannung & Arbeit zugleich).

DIE FRAGEN VON FISCHLI UND WEISS?*

„Herrscht tiefer Friede in meiner Wohnung, wenn ich nicht da bin?“ Wenn ich meinen Sohn umarme, kuschle und küsse und er an mich gekuschelt einschläft, dann ist tiefer Friede und vollkommene Zufriedenheit im Haus. Diese geht auch wieder und kommt, dann wenn wir bereit sind, an jeden beliebigen Ort (mit mir und auch ohne mich).

AM ENDE MEINES WISSENS?

Befrage ich 1. Internet, 2. Michael, 3. Universum

AUF EINEM LAUFMETER REGAL?

Mein Taschenkalender, Fußbalsam, Notizblock und Stifte (oder Diktiergerät), Kerze(n).

MEINE ALTERNATIVE ZU BERUF UND BURN-OUT?

Empathisch sein und sich dennoch abgrenzen! (HelferInnensyndrom abschütteln, einpacken und weg damit!)

MEIN „GEHEIMES“ THEMA?

Für die Arbeit in der Politik: Stets wertschätzender Umgang / Kultur; wie füllt man die Worte „nicht so zu werden wie die anderen“ mindestens 6 Jahre lang mit Leben?

 

WEITERLESEN:
*Peter Fischli / David Weiss: Findet mich das Glück? Köln 2002. 168 S., 9,95 €

 

ZITAT: Das Erstaunlichste am Menschen? Die Reproduktion! Weniger das Vergnügliche daran, eher das Wunder - Leben im Leben!

 

 

von KONZEPT UND REDAKTION CHRISTIAN KRALL