27. Jänner 2026

Schutzmaßnahmen sollen die Salzkammergutseen und ihre Ufer besser schützen

Von Marco Vanek

Fast 80 Prozent der gesamten Uferlinie ist am Attersee bereits mit Beton- oder Steinmauern verbaut. Nur wenige Abschnitte sind relativ naturnah, wie der schmale öffentliche Zugang zwischen Nußdorf und Unterach. Die kürzlich veröffentlichte Untersuchung des Landes OÖ zeigt auf, wie wichtig unverbaute Abschnitte für den Lebensraum im und entlang der Seen ist. So sind Fischarten wie Elritzen und Seelauben auf kiesige und flache Laichplätze angewiesen, die aber durch menschliche Eingriffe zunehmend gefährdet sind. Im Vergleich zum Traunsee hat der Attersee mehr fischökologisch relevante Stellen, weil es weniger steil abfallende Felsufer gibt. Es braucht daher viele Einzelmaßnahmen zum Schutz bzw. zur Wiederherstellung vor allem der flacheren Seeufer, damit viele der heimischen Seefische auch in Zukunft einen Lebensraum haben.  Für den zuständigen Wasserlandesrat Stefan Kaineder: Die Salzkammergutseen sind nicht nur ein Naturerbe, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil unserer Identität und Wirtschaft. Ihr Schutz hat für mich oberste Priorität.“

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