Hitze stellt eine der größten Herausforderungen des Klimawandels dar. Eins zeigt sich aber an diesen Hitzetagen: Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus, um unsere Städte „hitzefit“ zu machen. Vielerorts wird weiterhin auf „Betonpolitik“ gesetzt. Vor allem an heißen Tagen spüren wir am eigenen Leib, was es heißt unter einem Baum zu stehen oder auf einer schattenlosen Asphaltfläche vor einem Supermarkt. Im Schatten eines großen Baumes es schon bis zu 18 Grad kühler sein als auf unbeschatteten Asphaltflächen. Klar ist was zu tun ist: ein besserer Baumschutz, ein Entsiegelungsfond, um die Asphaltwüsten zurückzubauen, Sicherung von Frischluftschneisen und eine gezielte Begrünung der Städte. Besonders betroffen von der Hitze sind Menschen mit geringem Einkommen. Deshalb ist Hitzeschutz auch eine soziale und gesundheitspolitische Pflicht,
meint Marco Vanek, oö.planet Chefredakteur
