16. Juni 2026

Laut, mutig und sichtbar

Bei ihrer Generalversammlung am 13. Februar 2026 wählten die Grünen Frauen Oberösterreich ihren neuen Vorstand. In ihrer Rede betonte Obfrau Dagmar Engl die Bedeutung einer aktiven und konsequenten Frauenpolitik. „Gleichberechtigung ist keine Einladung zum Kaffeekränzchen, sondern der mutige Umbau eines Systems, das bislang vor allem die Sprache der Männer kannte,“ so Engl.

Sichtbarkeit bleibe ein zentrales Anliegen: Wird eine Frau gesehen, könne sie nicht mehr ignoriert werden. Jedes Mal, wenn Frauen Missstände ansprechen, brechen sie auch das Schweigen für andere. Gleichberechtigung bedeute daher, ohne Angst leben zu können und traditionelle Rollenbilder zu hinterfragen – für eine Gesellschaft, die auf Augenhöhe funktioniert.

„Frauen sind nach wie vor in vielen Lebensbereichen strukturell benachteiligt – sie verdienen weniger, sind häufiger Gewalt ausgesetzt und finden zu selten geschützte Räume zur Entfaltung. Wir werden so lange laut und mutig bleiben, bis sich dieses System zugunsten der Gleichstellung verändert,“ erklärte Engl abschließend.

Der neue Vorstand der Grünen Frauen OÖ setzt sich wie folgt zusammen:

vorne v.l.n.r: Julia Reiter, Dagmar Engl, Angelika Langmaier, dahinter v.l.n.r.: Martina Eigner, Sarah Birn

Nicht am Foto: Sarah Loch und Rossitza Ekova-Stoyanova

 

 

 

 

 

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